Ein Dreieck mit Entwicklungspotenzial

Das Canteleu Quartier entsteht im südlichen Innenstadtbereich von Buchholz in der Nordheide – im Dreieck zwischen dem Bahnhofsgebäude und der Canteleu-Brücke (Soltauer Straße). Das Bahnhofsgebäude und der Bahnhofsvorplatz gehören zum Plangebiet.

Die Grundstücke auf dem rund 2,5 Hektar großen Areal rund um die Buchholzer Bahnhofstraße sind zurzeit locker bebaut mit sehr unterschiedlichen Gebäuden aus verschieden Jahrzehnten. Neben Wohnnutzungen finden sich im Gebiet kleinteilige Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen, u. a. einzelne Büros, eine Spielhalle, ein Casino, zwei Fahrschulen, das ehemalige Gelände von „Fisch Pagel“ sowie das Sozialkaufhaus. Der Standort ist zentral gelegen und hervorragend an die Bahnlinien, den Busbahnhof, die Park-and-Ride-Stellplätze und die Buchholzer Innenstadt angebunden.

Die Stadt Buchholz verfolgt drei grundsätzliche Entwicklungsziele: 1. Stärkung als Wirtschaftsstandort, 2. Weiterentwicklung als Wohnstandort, 3. Stärkung der Zentrumsfunktion der bestehenden Stadtmitte. Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung liegt im Norden der Stadt. Dort existieren bereits Gewerbegebiete, die durch neue Flächenerschließungen erweitert werden. Angestrebt wird auch die Ansiedlung von Unternehmen der Hochtechnologie. Die Weiterentwicklung des Wohnens erfolgt südlich des Zentrums, u. a. in einer an das Projektgebiet angrenzenden Fläche, wo ca. 450 Wohneinheiten geplant sind. Das nördlich des Bahnhofes gelegene Stadtzentrum soll durch eine Entwicklung der Flächen, die südlich des Bahnhofes liegen, erweitert werden. Dadurch soll die Anziehungskraft des Zentrums in seiner Funktion sowohl für die Stadt selbst als auch für die umliegenden Kommunen gestärkt werden. Bei dieser zentralen Erweiterungsfläche handelt es sich um das hier vorgestellte Projektgebiet.